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Datenaustausch zwischen Host und Client (VMware) PDF Drucken E-Mail

Nachdem es immer beliebter wird auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme paralell zu nutzen, möchte ich diese Stelle nutzen um kurz und knapp den Datenaustausch zwischen dem Host und dem Client unter VMware zu erläutern.

1. Austausch zwischen Linux Host und Windows (>2000) Gast

Bei der Nutzung von VMware Workstation ist das sog. Sharing recht einfach. Vor dem Booten des Gastsystems muss man einen bzw. mehrere Ordner "freigeben". Als Referenz nutze ich VMware Workstation 5.5.0 

Mit dem VMware Player und VMware Server (Punkt 3!) geht das nicht! 

1.1 VMware Workstation starten
1.2 Das Gastsystem aussuchen, dem die Ordner bereitsgestellt werden sollen
1.3 Edit virtual machine settings
1.4 Options
1.5 Shared folders --> enable
1.6 Add --> Hier Namen eingeben (wird unter Windows als Verzeichnis angezeigt), über "browse" das Verzeichnis suchen, welches unter Windows erreichbar sein soll
1.7 [diesen Schritt solange wiederholen, bis alle zu teilenden Verzeichnise aufgenommen sind]

Im Windows müssen die VMware Tools installiert sein! Dies erreicht man, indem man das Gastsystem startet. Wenn es hochgefahren ist, einfach unter "VM --> Install VMware Tools" anklicken 

1.8 Im Windows den Explorer öffnen und  \\.host eingeben
1.9 alle freigegebenen Ordner erscheinen

Viel Spaß beim Datenaustausch! 

2. Austausch zwischen Windows Host und Linux Client 

Auch umgekehrt funktioniert der Austausch

2.1 Linux starten
2.2 unter Windows die Ordner freigeben (rechte Maustaste auf den Ordner und freigeben)
2.3 unter Linux als Root ein neues Verzeichnis anlegen (z.B. /windows)
2.4 Sambaclient installieren (ist standardmäßig bei Suse dabei)
2.5 in der Konsole: mount -t smbfs -o username=tridge,password=foobar //fjall/test /data/test eingeben, dabei die Verzeichnisse und User entsprechend abändern ;)

3. Austausch zwischen Linux Host und Windows Client bei VMware Server

Es gibt natürlich einen Weg, auch mit dem VMware Server Verzeichnis für das Clientbetriebsystem zur Verfügung zu stellen. Dafür machen wir uns auch Samba (wie bei 2.) zu Nutze:

3.1 Der Linux Host muss über den Samba Server verfügen, ist aber bei einer Suse Desktopinstallation schon dabei
3.2 für den Anfänger würde ich YAST vorschlagen
3.3 YAST (als root) --> Netzwerkdienste --> Samba Server
3.4 folgende Punkte wählen:
- Samba Installation: Arbeitsgruppe (frei wählbar) --> weiter
- Kein PDC! --> weiter
- Service starten --> beim Systemstart
- Freigabe --> hinzufügen --> lokales Verzeichnis wählen,  Freigabenamen festlegen --> ok
- beenden
3.5 mit rcsmb status prüfen ob der Server läuft', wenn er nicht läuft dann rcsmb start eingeben
3.6 Windows Client starten
3.7 Jetzt wieder in den Explorer wechseln und \\<deine-IP-vom-Linux-Host>\<dein-Name-von-3.4>
3.8 Jetzt sollten alle Shares angezeigt werden

Einen Sambaserver zu konfigurieren ist nicht sehr einfach, wobei Suse da schon gute Vorarbeitet leistet.

 
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